Warum zitiert die SZ die BILD für eigene Artikel?

13 04 2010

Hat es die SZ (Süddeutsche Zeitung) nötig die BILD als Vorwand für eigene Artikel zu nehmen? Natürlich nicht!  Dennoch fand ich in den letzten Wochen zwei (für mich) merkwürdige Meldungen, die genau diesen Anschein erweckten.

Gestern, am 12. April, meldete BILD.de ob  Die Tragödie von Smolensk erst durch die Anweisungen von Polens Präsidenten Lech Kaczynski zu Stande gekommen sei? Laut BILD, die sich auf den Chefermittler Alexander Bastrykin berufen, könnten Materialschäden an der Unglücksmaschine ausgeschlossen werden. Bliebe also die Frage, warum der Pilot nach einem dritten Landeversuch, trotzdem noch einen unternahm?

Eine durchaus berechtigte Frage, welche die BILD dort in den Raum stellt. Den gleichen Ansatz verfolgt nun die SZ auch, wenngleich auch unter Berufung  der BILD-Zeitung:

Zwar stellte der polnische Generalstaatsanwalt Andrzej Seremet klar, es gebe bisher keine Hinweise, dass auf den Piloten Druck ausgeübt worden sei, trotz des schlechten Wetters in Smolensk zu landen. Auch die polnischen Medien halten sich noch mit Spekulationen zurück, ob einer der Generäle an Bord oder gar Lech Kaczynski eventuell eine Mitschuld an dem tragischen Unglück vom 10. April zukommt.

Anders reagiert die Bild-Zeitung, die am Montag nach dem Unglück titelt: ‚Zwang Polens Präsident den Piloten zur gefährlichen Landung im Nebel?‘

Klar ist die Schlagzeile des Boulevardblatts sehr direkt. Aber sie basiert auf Informationen, die diese Frage durchaus berechtigen. Und auch die SZ berief sich eben genau auf diese Informationen Polen: Spekulation um Kaczynski – sueddeutsche.de.

Wenn die Süddeutsche aber schon schreibt: „Man redet nicht schlecht über Verstorbene, zweifelt an ihnen, noch bevor sie beerdigt worden sind“,

sich dann aber auf die BILD-Zeitung beruft, um genau das Gleiche zu schreiben, stellt sich schon die Frage ob dieser Vorwand tatsächlich nötig ist?

Ich bin kein Befürworter der Boulevardzeitung und schätze die SZ sehr. Deshalb lese ich diese Zeitung. Bei dieser Meldung konnte ich allerdings den Fingerzeig auf die BILD nicht nachvollziehen. Ebenso wenig konnte ich den Artikel über die “ Trauerfeier für Soldaten – Bildet Bild Merkels Meinung? “ nachvollziehen.  Ich bin nicht der Meinung, dass die größte deutsche überregionale Tageszeitung es nötig hat, sich über die meinungsbildende Funktion der BILD zu „beschweren“. Dieser Artikel bzw. Kommentar hörte sich zumindest demnach an.

Was sagt ihr dazu? „Lets talk about it“ und kommentiert den Artikel!

In diesem Sinne: „look around“ !

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14 responses

13 04 2010
sjunghanns

Ich denke, dass die Vergangenheit der Grund ist, wieso die SZ die BILD in ihren Artikel so kritisch miteinbezieht. Die Geschichten des Boulevardblattes sind ja häufig übertrieben, da sie die Sensationslust der teils verblödeten Gesellschaft befriedigen sollen. Die SZ dachte wohl, das die BILD wieder auf solch eine Sensation hinaus will. In diesem Fall denke ich aber, dass sie voreilig Stellung bezogen haben, wie du schon gesagt hast. Denn die Vermutungen der Redaktion, das Präsident Lech Kaczynski den Piloten zur Landung gezwungen hat, sind nicht unberechtigt. Der wollte unbedingt zu dieser Trauerveranstaltung wegen Polens „Helden“ und hatte ja auch alles getan, um dort eingeladen zu werden (war er ja im Vorfeld nicht ). Und ob nun tot, beerdigt oder nicht, die Wahrheit über das Unglück, auch weil so viele hochrangige Politiker betroffen sind, gehört aufgeklärt. Da ist Rücksicht auf die Verstorbenen in meinen Augen nun wirklich unangebracht.

14 04 2010
Stecki

Sensationsjournalismus ohne selbst dafür verantwortlich zu sein… ist doch ein interessantes Konzept.

Der Bild muß man eines zugestehen, sie ist schnell. Tatsächlich sind viele unwiderlegbare Fakten dabei, oft auch Spekulationen die sich erst im Nachhinein als richtig erweisen. Ob das nun journalistisch gesehen in Ordnung geht, kann jeder Leser letztlich für sich selbst beantworten. Jeder verantwortungsbewusste Journalist würde sich sicherlich etwas mehr Zeit für Recherche nehmen und nicht in den Raum spekulieren aber „der Bild-Leser“ kauft das Blatt nicht wegen der guten Recherche.

Für mich nutzt die SZ hier zum einen die Schnelligkeit der Bild, in der irgendeiner aufgetan wurde der die Spekulation bestärkt daß der Pilot zur Landung gedrängt wurde, informiert aber versteckt den Leser über die Vertrauenswürdigkeit der Quelle so daß wir uns wenigstens ein eigenes Bild über die Zusammenhänge machen können. Meinungsbildung eben. Zum anderen versucht man sich doch bewusst von dieser Aussage zu distanzieren und die gebotene Achtung vor den Verstorbenen zu wahren. In meinen Augen ein ganz schmaler Grat auf dem SZ hier wandelt und nicht wirklich elegant gelöst. Aber dem Leser wird die weitere Meinung zu dem Bericht überlassen. Ich sehe den Verweis als Quellenangabe, mehr nicht.

Anders sehe ich es bei dem Bericht über Merkels Anwesenheit bei der Beisetzung der getöteten Soldaten in Afghanistan. Hier kann ich weder verstehen warum schon die Headline im Bild-Stil gehalten ist, noch warum Kai Diekmann als Trauzeuge Kohls in direkten Zusammenhang mit dem eigenen Artikel gestellt wird. Das erinnert an den Pimmel über Berlin und ist angesichts der anstehenden Landtagswahl in NRW für mich in der selben Schublade einzuordnen wie der übertriebene Verlust der Überparteilichkeit der Bild im Vorlauf der vergangenen zwei Bundestagswahlen.

Der Hintergrund des Artikels ist im Grunde ein guter. Meiner Meinung nach ist Frau Merkel einfach ein Fähnchen im Wind, und in diesem Fall hat die Bild mal wieder mehr Wind erzeugt als das Schicksal der Familien der getöteten Soldaten. Das gehört meiner Meinung nach durchaus publiziert. Sicherlich hätte man hier aber mehr Sachlichkeit und weniger Polemik in dem Artikel unterbringen können.

14 04 2010
dllngr

Nach welchen Kriterien ist denn die Süddeutsche die größte überregionale Tageszeitung in Deutschland? Von der Auflage (und diese wird ja meistens als Bezugsgröße heran gezogen) her liegt sie dutlich hinter der Bild (die mehr als 6x so häufig verkauft wird)…

Sagt zumindestens die IVW.

14 04 2010
Stecki

„Die Bild-Zeitung wird oft im Zusammenhang mit Tageszeitungen genannt, ist jedoch der Kategorie der Boulevardpresse zuzuordnen.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tageszeitung#.C3.9Cberregionale_Tageszeitungen

16 04 2010
dllngr

Ein gutes Beispiel dafür, wann man sich nicht auf Wikipedia verlassen sollte. Dies ist ersteinmal eine Behauptung, noch dazu eine anonyme, die nicht durch eine Quelle belegt wird.

Alle (wissenschaftlichen) Definitionen von Tageszeitungen die ich kenne schliessen die Bildzeitung definitiv mit ein; zwei Beispiele:

– „Als ‚Tageszeitungen‘ werden alle Periodika bezeichnet, die mindestens zweimal wöchentlich erscheinen und einen aktuellen politischen Teil mit inhaltlich unbegrenzter (universeller) Nachrichtenvermittlung enthalten.“
Quelle: Walter Schütz, Deutsche Tagespresse 2008 in Media Perspektiven 9/2009 S.454 ff. (auch online als PDF erhältlich)
– „Zeitungen sind Printmedien, die im Hinblick auf ihre Erscheinungshäufigkeit, ihr Verbreitungsgebiet und
ihre Verbreitungsart differenziert werden. Wichtige Merkmale der Zeitung sind die allgemeine Zugänglichkeit
(Publizität) und die Disponibilität, die sich in der freien Wahl der genutzten Inhalte und der Unabhängigkeit
der Nutzung von Ort und Zeit ausdrückt. Weitere Merkmale sind ihre Aktualität, die an den Erscheinungs-
rhythmus gekoppelt ist, und die Universalität. Letztere Definitionsbedingung führt beispielsweise dazu, dass
das Handelsblatt erst seit der Ausweitung seines Themenspektrums 2001 von Schütz als publizistische Einheit
bei den Tageszeitungen berücksichtigt wird“
Quelle: aus dem Bericht „Zur Entwicklung der Medien in Deutschland
zwischen 1998 und 2007
Wissenschaftliches Gutachten zum Kommunikations- und
Medienbericht der Bundesregierung“ erstellt vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg

Außerdem zählt die IVW die Bild-Zeitung offensichtlich als Tageszeitung:
http://meedia.de/nc/details-topstory/article/die-zeitungsauflagen-im-1-quartal_100019634.htmldie
(Ich bezweifle, dass Meedia diese Kategorisierung selbst vorgenommen hat, kann es aber nicht endgültig ausschliessen, habe keinen anderen Einblick in die IVW-Zahlen).

Außerdem rechnet der BDZV die Bild in seinem Bericht “ Zeitungen 2007″ zu den Tageszeitungen dazu.

Ich denke doch, dass durch diese Institutionen die unbelegte Behauptung aus der Wikipedia widerlegt sein sollte. Falls du, Stecki, noch andere Quellen haben solltest bin ich gerne bereit meine Meinung zu überdenken…

14 04 2010
Mediatrotter

Vielen Dank, bin noch nicht zum antworten gekommen.
Kann nur noch ergänzen, dass die SZ zudem die größte Abo-Zeitung ist und somit quasi automatisch zu den größten Tageszeitungen zählt, da diese ihren größten Absatz durch Abonnenten und nicht durch „Kiosk-Verkauf“ erzielen.

16 04 2010
dllngr

Ergänzend zu meinen Ausführungen oben:

Wenn es dir um den Abonnement-Verkauf als Richtgröße geht, solltest du von den „größten überregionalen deutschen Abonnement-Zeitungen“ sprechen. Der (ausschliessliche) „Kiosk-Verkauf“ disqualifiziert ein Periodikum kaum als „Tageszeitung“.

Desweiteren wüsste ich gerne, insbesondere von einem blogenden Studenten der Medienkommunikation und des Journalismus, womit, wenn nicht mit den IVW-Zahlen, die, wie ich oben bereits angeführt habe, die Bild als Tageszeitung führen, du deine Behauptung, dass die Süddeutsche „größte deutsche überregionale Tageszeitung“ sei…

Versteh das jetzt bitte nicht als trolligen Flame. Ich denke nur, dass ein Blogger, vor allem, wenn er Medienkommunikation und Journalismus studiert, und in seinem Blog die Medien kritisiert, ordentlich recherchieren und belegen sollte…

17 04 2010
Mediatrotter

Zu allererst möchte ich mich einmal für den ausführlichen Kommentar bedanken. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings festhalten: Den Fehler, den du in meinem Artikel (zu Recht) ausgemacht hast, ist nicht direkt ein Recherchefehler. Sehr wohl ist es aber ein sachlicher Fehler, denn ich habe zwei Zeitungen miteinander verglichen, die so nicht zu vergleichen sind.

Es stimmt, dass die IVW die Bild-Zeitung als Tageszeitung, und somit als Auflagenstärkste Zeitung in Deutschland zählt. Jetzt macht die IVW allerdings auch keine Unterscheidung zwischen: Boulevard- und Tageszeitung.
Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Boulevardzeitung, eine reine „Straßen-“ (Boulevard) und somit Kaufzeitung ist. Sie zielt nur darauf ab, die Menschen auf der Straße anzusprechen, und hat dadurch auch ganz andere Erkennungsmerkmale als Abonnementzeitungen. (http://www.br-online.de/wissen-bildung/telekolleg/faecher/deutsch/glossar/„> ).
Das eigentliche Problem liegt darin, dass es eine allgemeine Definitionslücke gibt. Die Charakteristika einer Tageszeitung sind mir sehr wohl bekannt. Die Boulevardzeitung erfüllt diese aber nicht gänzlich und wird deshalb auch als „Klatschpresse“ bezeichnet. Die Emotionen stehen hier mehr im Vordergrund, nicht die Information und Recherche. Zudem werden sehr oft die Nachrichten pauschalisiert.

„Wenn es dir um den Abonnement-Verkauf als Richtgröße geht, solltest du von den ‚größten überregionalen deutschen Abonnement-Zeitungen‘ sprechen. Der (ausschliessliche) ‚Kiosk-Verkauf‘ disqualifiziert ein Periodikum kaum als ‚Tageszeitung‘.“

Nein. Es geht mir im Wesentlichen nicht um den Abonnement-Verkauf als Richtgröße. Meine Intention war herauszustellen, dass die Süddeutsche Zeitung, als „seriöse“ Tageszeitung, es nicht nötig haben sollte, eine Boulevardzeitung in eigenen Artikel zu zitieren, die sie sich sonst nicht getraut hätten zu schreiben. So kam es mir zumindest vor, weswegen ich die Frage auch zur Diskussion gestellt habe.
Zu Wikipedia muss ich dir zustimmen, dass es vermieden werden sollte, sich nur auf diese Seite als Informationsquelle zu verlassen.
Zu dem Wikipedia-Artikel von „Stecki“, steht geschrieben:

„Die Bild-Zeitung wird oft im Zusammenhang mit Tageszeitungen genannt, ist jedoch der Kategorie der Boulevardpresse zuzuordnen.“

Weiter unten gibt es einen Link, der zu einer „Liste deutscher Zeitungen“ führt (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Zeitungen#Tageszeitungen ). Unter dem Stichpunkt „Tageszeitung“ und der darauf folgenden Liste, wird die BILD aber aufgeführt.
Auf meine Nachfrage bekam ich folgende Antwort:

„ich denke mal, das kann man so stehen lassen. Zum einen heißt es ja im Artikel
„Tageszeitung“: „Eine Sonderform der Tageszeitung ist die Boulevardzeitung“, zum
anderen gibt es in der „Liste deutscher Zeitungen“ keine Unterrubrik
„Boulevardzeitung“.

So viel zu Wikipedia. Dennoch kann man nicht alles schlecht reden was dort publiziert wird, denn es werden in regelmäßigen Abständen viele Artikel überarbeitet und auf Richtigkeit überprüft. Als einzelne Quelle sicherlich untauglich, dennoch aber richtungsweisend und besser als der Ruf es vermuten lässt.

Ich hoffe, dass ich meine Meinung zu meinem Artikel klarstellen konnte und somit deine Zweifel mir gegenüber ein wenig beseitigen konnte.

Zudem finde ich es gut, dass du diese Kritik aufgebracht hast. Das Gute an einem Blog ist nämlich, dass über alles diskutiert werden kann. Und da ich durchaus sehr kritik- und lernfähig bin, heiße ich solche Kommentare sehr willkommen.

17 04 2010
dllngr

Mhhhh… das mit den Email-Benachrichtigungen über neue Antworten scheint hier nicht 100% zu funktionieren. Gut, dass ich aus „Streitlust“ nochmal nachgeguckt habe 😉

Ich denke das Problem, dass hier besteht ist das alte Definitionsproblem. Boulevardzeitung klingt für mich ähnlich schwammig, wie Qualitätszeitung. Dir sollte dabei die Diskussion um die „Qualität“ der Süddeutschen bekannt sein (Wenn nicht: Grundtenor ist dabei die einseitige, islamverherrlichende, sehr linke Berichterstattung über bestimmte Themen die in einer Publikation die eigentlich aufgrund ihrer Qualitätskriterien fair mit allen Meinungen umgehen sollte nicht vorkommen sollte).
Insgesamt ist dabei wohl festzuhalten, dass wertende Begriffe wie „Qualitäts-“ oder „Boulevardzeitung“ selten zum Erfolg führen. Sowas ist Stammtischargumentation (wenn auch auf hohem Niveau).

Zur Wiki: natürlich ist Wikipedia cool. Es geht hierbei nur um die immer wieder besprochene Medienkompetenz… wenn jemand so einen Satz aus der Wiki als Quelle benutzt, noch dazu jemand, der in seinem Blog von sich selbst sagt, er habe großes Interesse an (wissenschaftlichem) Wissen, dreht sich bei mir alles.

17 04 2010
Mediatrotter

Dazu nur drei Sachen 😉

1.- Ja, es ist mir bekannt. Allerdings muss jetzt nicht alles auf die Goldwaage gelegt werden. Ich habe ja in meiner Antwort meine Stellung deutlich gemacht.

2.- Ich habe Wikipedia nicht als Quelle angegeben, sondern „Stecki“, auf dessen Kommentar du geantwortet hast. Und,

3.- Die Antwortbenachrichtigung hat nicht funktioniert, da ich übersehen habe auf deinen Kommentar direkt zu antworten. Ich habe lediglich einen Kommentar hinterlassen.

Also dann, bis bald

18 04 2010
dllngr

Kein Problem… ich verstehe deinen Punkt, und wollte dich auch in keinster Weise angreifen. Meine Wiki-Kritischen Punkte gingen alle in Steckis Richtung, bzw. sollten meinen allgemeinen Unmut ausdrücken.

Ich dachte übrigens das wenigstens eine der beiden Checkboxes unter den Kommentaren dafür da wären, um mich generell über neue Kommentare unter diesem Eintrag zu informieren…

19 04 2010
Antonia Richter

Mensch #####, du bist ja ein richtiger Sherlock Holmes?! Sieh zu, dass du beim Spiegel anfängst.
Und deine Besucherzahlen sind auch nicht schlecht. Bin Beeindruckt.
lg

27 04 2010
Stecki

Man lernt nie aus 😉 Gut daß ich nur Kicker verkaufe… damit bediene ich ja ohnehin eher die Stammtischparolensparte von Menschen.

Aber merkt ihr was? Wir sind hier nicht die einzigen, die sich nicht ganz einig sind wie die BILD genau einzuordnen ist… was dort nun genau definiert wird ist mir ehrlich gesagt lachs. Ich unterteile für mich persönlich sehr wohl in „Qualitätsmedien“ und „Klatschpresse“. Letztlich glaube ich dabei aber niemanden mehr blind. Wenn die überwiegende Zahl der in meiner „Qualitätsmedien“-Kategorie befindlichen Medien relativ einstimmig das selbe schreibt, nehme ich an daß es zutreffend ist. Das ändert leider nichts daran, daß in den letzten Jahren entweder die „Neutralität“ und „Qualität“ vieler Medien abnimmt oder meine Sensibilität und Skepsis dem gegenüber zugenommen hat.

Und das sehe ich als ein viel größeres Problem an, als die Frage wie genau die BILD zu kategorisieren ist. Ich denke ohnehin nicht, daß das wirklich eindeutig zu bestimmen ist. Aber ich glaube auch nicht, daß Mediatrotters primäres Ansinnen der endgültigen Klärung dieser Frage galt.

27 04 2010
Mediatrotter

Nein 🙂

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