Programm

Was macht der Mediatrotter?

Ist ständig in den Medien unterwegs und sucht sich das heraus, was ihm am meisten auf die Nerven geht. Dabei muss er natürlich nicht viel suchen – denn es gibt eine Menge die nerven kann.

Dabei bleibe er sich dem Motto treu: „look around“.

Und das sollte man jeden Tag tun wenn man etwas in den Medien aufgreift. Denn es ist nicht alles Gold was glänzt, darüber sollte man sich immer bewusst sein.

Das schöne alte Fernsehen gibt es nicht mehr. Heute wird man mit viel mehr Informationen überschüttet als noch vor ein paar Jahren. Allerdings haben diese häufig den geringsten Informationsgehalt. Oder war das schon immer so schlimm? Die Tatsache aber, dass es immer mehr wird zeigt, dass es entweder immer mehr dumme Menschen gibt, oder immer mehr die sich damit gar nicht auseinander setzen wollen und alles so hinnehmen wie es ist. Dieser Frage versucht der Mediatrotter nachzugehen, in der Hoffnung, dass sich keines von beiden bestätigt. Was wiederum zu der Frage führen würde, warum alles so ist wie es ist, in einer Welt der Big Brothers, Frauentauschs, Casting-Shows und Reality-Dokus.

Die Medien liefern das, was wir sehen und hören wollen. Das heißt, man kann ihnen keinen großen Vorwurf machen. Aber warum wollen sich immer mehr Menschen in den Vordergrund stellen? Warum haben immer mehr Menschen keine eigene Meinung? Ist die Schadenfreude von uns, die sich das angucken, tatsächlich so groß, dass wir bereit sind uns alles anzuschauen? Haben wir alle so viel zu tun, dass wir es nicht mehr für nötig halten uns eine eigene Meinung zu bilden?